Brutto Netto Rechner - online Ihr Einkommen berechnen

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Brutto Netto Rechner

Der Brutto-Netto-Rechner zeigt Arbeitnehmern, inwieweit Steuern und Sozialabgaben das jeweilige Bruttoeinkommen schmälern. Er ermittelt, welche Abzüge die Arbeitgeber von ihrem Bruttolohn in Kauf nehmen müssen und was der Arbeitnehmer bezahlen muss, damit das Wunsch-Netto-Einkommen auch wirklich erreicht wird.

Bei einem Brutto-Netto-Rechner sind verschiedene Punkte relevant. Beim Bruttoeinkommen kann das monatliche Einkommen wie auch das Jahreseinkommen eingetragen werden. Je nachdem, wofür man sich entscheidet, muss der Abrechnungszeitraum gewählt werden. Steuern lassen sich im Übrigen sparen, wenn man sich bis zum 30. November eines Jahres vom Finanzamt einen Freibetrag (z.B. Fahrtkosten zur Arbeit, Betreuung von Kindern) auf der Lohnsteuerkarte eintragen lässt. Die Lohnsteuer, die der Arbeitgeber von dem Bruttoeinkommen abziehen und an das Finanzamt abführen muss, reduziert sich dadurch, und das Nettogehalt steigt. Lässt man den Freibetrag nicht eintragen, kann man die Kosten später in der Einkommenssteuererklärung berücksichtigen.

Versteuert werden müssen auch Sachleistungen des Arbeitgebers, wie etwa das Firmenfahrzeug. Dieser so genannte Geldwerte Vorteil aus der jeweiligen Sachleistung wird zum Bruttogehalt hinzugerechnet - das zu versteuernde Einkommen erhöht sich, das Nettogehalt wird um die entsprechnende steuerliche Belastung geschmälert. Die Höhe der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer richtet sich unter anderem nach der jeweiligen Steuerklasse; diese ist auf der Lohnsteuerkarte vermerkt. Dasselbe gilt für den Kinderfreibetrag. Er richtet sich nach Zahl und Alter der Kinder.

Um die Differenz zwischen dem Netto- und Bruttogehalt zu verringern, bietet sich eine Lebensversicherung als Anlagemöglichkeit an. Sie bietet klare steuerliche Vorteile. So sind die Beiträge zur Kapitallebensversicherung bis zu einem bestimmten Höchstbetrag steuerlich absetzbar, die Auszahlung der Versicherungssumme ist steuerfrei. Dies gilt allerdings nur unter den folgenden Bedingungen: Die Beitragszahlungen erfolgen laufend, der Vertrag wird für eine Dauer von mindestens 12 Jahren abgeschlossen und die Leistung im Todesfall beträgt mindestens 60% der Summe der eingezahlten Beiträge. Während Fonds und Aktien der Abgeltungssteuer unterliegen, gilt dies nicht für die Lebensversicherung. Nimmt man die Auszahlung der Versicherungssumme erst ab dem 60. Lebensjahr in Anspruch, so werden 50 Prozent des Ertrags mit dem persönlichen Satz besteuert, bei Fonds und Aktien gilt der volle Ertrag. Der Garantiezins, der über die gesamte Vertragslaufzeit nicht mehr geändert werden kann, wird beim Abschluss der Lebensversicherung festgelegt. Der entscheidende Vorteil: Man weiß schon beim Abschluss der Lebensversicherung, wie viel Geld am Ende zur Verfügung stehen wird. ( vdabbakw )

VDABBAKW_4155 15.10.2018-18:31:40